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Fjällräven Classic – Ein packendes Erlebnis für echte Outdoor-Fans

 

 

Seit dem Jahr 2005 veranstaltet Fjällräven einmal jährlich eine Wanderung, die durch die schönsten Gegenden Schwedens führt. Der Hauptgedanke des Fjällräven Classic liegt darin, mehr Menschen dazu zu bewegen, die Natur und ihre Umwelt kennenzulernen und unvergessliche Momente zu erleben. Es geht darum, Outdoor-Fans echte „Quality Time“ zu bescheren und ihre Naturverbundenheit, die sie aus Kindertagen kannten, wieder aufleben zu lassen. Dies kann zum Beispiel ein gemeinsames Abendessen an einem Flussufer oder die Begegnung mit einem Rentier sein. Das Outdoor Abenteuer Fjällräven Classic, dessen Teilnehmerzahl auf 2000 Personen festgelegt wurde, erstreckt sich auf 110 Kilometer quer durch die wundervolle, schwedische Natur. Rund 80 Helfer und Helferinnen arbeiten an diesem Trekking-Wettbewerb. Sie übernehmen die Registrierung der Teilnehmer, geben bei Fragen und Problemen kompetente Auskünfte und sorgen dafür, dass der Fjällräven Classic reibungslos abläuft und die Teilnehmer sich voll und ganz auf ihre Tour konzentrieren können.

Eine Packliste und weitere Informationen darüber, was Sie für den Fjällräven Classic benötigen, finden Sie auf der Fjällräven Homepage.

Sollten Sie noch Bedenken haben, was die Planung oder den Ablauf des Wettbewerbs angeht, beantwortet Fjällräven bereits im Voraus häufig gestellte Fragen.

Um Ihnen einen Einblick dessen zu verschaffen, was Sie auf dem bekanntesten Wanderweg Schwedens erwartet, erläutern wir Ihnen die täglichen Etappenziele.

 

Die Route und ihre einzelnen Etappen

Tag 1:

Die Wanderung erfolgt in einzelnen Gruppen und beginnt in Nikkaluokta. Von dort aus führt Sie der Weg durch Bergbirkenwälder und Moore. Bei einem kleinen Stop in Kaffekåta oder Lap Dånalds, bei dem Sie sich mit Kaffee, Gebäck oder Rentierburger stärken können, genießen Sie die wundervolle Aussicht auf den See Laddjujarvi. Vorbei am Berg Tuolpagorni, welcher einen nahezu magischen Ausblick beschert, kommen Sie nach etwa 4-6 Stunden in der Bergstation Kebnekaise an, wo die Zelte für die erste Übernachtung aufgeschlagen werden.

Tag 2:

Nach der ersten Nacht geht es von Kebnekaise aus wieder los. Nach wenigen Kilometern beginnen die gewaltigen Gebirgsmassive und eines der tollsten Täler auf der Strecke. Vorbei am Tuolpagorni, einem der schönsten Berge Schwedens. Der kesselförmige Berg ist häufig mit Schnee bedeckt und bietet einen atemberaubenden Anblick. Zu Beginn ist der Weg angenehm zu wandern und der nebenher fließende Bach hat eine leichte Strömung. Der Weg nach oben bis vor die Singi Hütten wird anstrengender und holpriger. Bevor es wieder bergab Richtung Singi geht, sollten Sie den Blick über das Tjäktavagge und den Kungsleden genießen. In Singi angekommen, müssen Sie den Weg in Richtung Norden nach Abisko einschlagen. In dieser Gegend sollte auch das Zelt für die nächste Übernachtung aufgeschlagen werden. Für diesen Streckenabschnitt werden durchschnittlich 5-6 Stunden benötigt.

Tag 3:

Der Weg zwischen Singi und Sälka besteht hauptsächlich aus sehr flachen Steigungen und Gefällen. Zu Beginn ist die Strecke etwas gewunden, doch auf dem Kamm öffnet sich das wundervolle Tal und beschert einen herrlichen Ausblick. Am windgeschützten Koupertjåkka angekommen, haben Sie etwa die Hälfte der Tagestour geschafft. Das letzte Stück bis Sälka ist mit seinen Zick-Zack-Wegen eine echte Herausforderung, die schier endlos erscheint. Nutzen Sie ruhig einmal die Zeit, um die atemberaubende Natur zu genießen! In Sälka angekommen, können Sie sich in der mit Holz beheizten Sauna entspannen und neue Kraft tanken. Diesen Abschnitt der Strecke legen Sie in etwa 4-5 Stunden zurück.

 

Tag 4:

Sollten Sie an Tag 3 noch genug Kraft haben, können Sie auch noch 8 km weitergehen bis zum Tjäktjapass. Bis zu einer Höhe von 900 m gibt es noch herrliche Schlafplätze. Hier sollten Sie jedoch spätestens ein schönes Örtchen zum Schlafen aussuchen. Die Besteigung des Passes selbst ist sehr anstrengend und sollte daher ausgeruht angegangen werden. Nach Überqueren des Passes bietet sich Ihnen eine faszinierende Mondlandschaft. Von dort aus geht es auf Stegen weiter. Der Checkpoint liegt am Bach Sielmmajiira. Dort finden Sie tolle, rund geschliffene Steine, die sich für eine Pause bestens eignen. Sollten Sie an Tag 3 bereits bis zum Tjäktjapass gekommen sein, empfiehlt sich der Checkpoint Tjäktja zum Schlafen. Sollten Sie die Extrastrecke nicht gegangen sein, sollten Sie noch vor dem Tjäktjapass das Zelt aufschlagen, um diesen am nächsten Tag in alter Frische zu erklimmen. Für den Pass benötigt man etwa 4-5 Stunden.

Tag 5:

Vom Checkpoint Tjäktja aus geht es bergab nach Alisätno. Die Strecke bis zum Alesjaure besteht aus grünen Landschaften und ist leicht zu wandern. Nach der halben Strecke können Sie bereits die Hütten sehen, die in der Mündung des Alesjaure stehen. An dem Alesjaure Haus können Sie sich mit Proviant und Knabbereien ausstatten. Bevor Sie wieder zurück zu den Hütten gehen, um sich einen Schlafplatz zu suchen, können Sie auch hier ein herrliches Bad in der Sauna gönnen. Diesen Teil der Strecke schaffen Sie im Regelfall in 4-5 Stunden.

Tag 6:

An Tag 6 geht es nach Kieron. Dazu folgen Sie dem Schild nach Abiskojaure. Vor dem See Alesjaure müssen Sie sich entscheiden, ob Sie links oder rechts vorbei gehen. Halten Sie sich rechts, müssen Sie am Ende des Flusses durch strömendes Wasser laufen. Gehen Sie links entlang, sehen Sie auf der rechten Seite die einzigartige Seenlandschaft. Irgendwann stoßen Sie auf ein Rentiergehege, wo die letzte Möglichkeit des Wassernachschubs besteht, bevor Sie eine Strecke von 6 km ohne große Wasserquellen antreten. Diese Strecke entlang der Bergseite des Kartinvare gilt aufgrund der Neigung als anstrengender Abschnitt. Sollten Sie vor dem Rentiergehege zum östlich gelegenen Bach weitergehen, kommen Sie an einer Berghütte vorbei. An dieser müssen Sie gerade aus weiter gehen. Nach 1 km erreichen Sie den Checkpoint Siellajåkka, der direkt hinter einer Brücke liegt. Dieser Abschnitt dauert etwa 4-5 km. Der Schlafplatz sollte direkt am Checkpoint am Keronbacken aufgesucht werden.

Tag 7:

Der letzte Tag beginnt mit einer 1 km langen Strecke bis zum Abisko Nationalpark. Vor der Grenze zum Park gibt es tolle Schlafplätze in einem Birkenwald. In dem Nationalpark selbst kann nur an den Abiskojaurestugorna und am Nissanjåkka, 5 km südlich von Abisko, gezeltet werden. Sollten Sie am Abiskojaurestugorna Ihr Zelt aufschlagen, bietet sich ein Bad in der warmen Morgensonne förmlich an. Den restlichen Weg zum Ziel sollten Sie entspannt angehen, um die letzten Eindrücke und Ausblicke genießen zu können. Der Weg führt an Abisko Häusern entlang und bietet einen tollen Blick auf die imposante Schlucht. Am Ende des Bergwanderweges Kungsleden befindet sich ein Holzportal. An diesem gehen Sie links unter der Straße durch. Von dort aus dauert es nicht mehr lang bis Sie am Ziel sind. Dort angekommen genießen Sie erstmal eine heiße Dusche und ein schmackhaftes Getränk im Trekkers Inn. Sie können die Woche ausklingen lassen, alle Eindrücke Revue passieren lassen und einfach nur stolz auf sich sein!

Ebenfalls auf der Fjällräven Homepage finden Sie weitere Informationen zur Umweltarbeit, die Fjällräven rund um den Wettbewerb leistet. Lassen Sie sich dieses einzigartige Erlebnis nicht entgehen und lernen Sie die wunderschöne Natur Schwedens hautnah kennen!

Hier geht’s zur Anmeldung zum Fjällräven Classic!

 

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